Die Unlust am Krieg

Nicht jeder ist bereit für die Wahrheit. Manche wachsen an ihr, während andere daran zerbrechen können. So auch Cypher, der im Geiste Morpheus und der gesamten Resistance feindlich gegenübersteht. Doch während sein hinterhältiger Verrat wütend macht, ist seine Intention durchaus nachvollziehbar. So wünscht sich Cypher eigentlich nur sein unbeschwertes Leben in der Matrix zurück, auch wenn die bedeutet, dass er sich einer Illusion hingeben und seine Freunde verraten muss. Handlungen sind manchmal nicht schwarz/weiß oder gut/böse. Manchmal sind sie einfach abhängig vom Blickwinkel (Im Downloadbereich könnt ihr euch den Dialog auch als PDF herunterladen).


Du mieses Arschloch!

Cypher: „Hallo Trinity!“

Trinity: „Cypher? Wo ist Tank?“

Cypher: „Weißt du, ich dachte sehr lange, dass ich dich liebe. Ich habe oft von dir geträumt. Du bist eine wunderschöne Frau. Schade, dass es so weit kommen musste, Trinity!“

Trinity: „Du hast sie umgebracht!“

Apoc: „Was?“

Switch: „Oh Gott!“

Cypher: “Ich hab’s satt, Trinity! Ich hab diesen Krieg satt! Ich will nicht mehr kämpfen. Ich hab dieses Schiff satt, die ewige Kälte, diesen widerwärtigen, schleimigen Fraß jeden Tag. Aber am meisten stinkt mir dieser dreckige Wichser, mit seinen beschissenen Lügen. (zu Morpheus gewandt, der an die Matrix angeschlossen ist) Na, du Arschloch? Ich wette das hast du dir anders vorgestellt, oder? Gott, wär ich gern dabei. … Wenn sie dich alle machen! Ich würde einfach zur Tür reinlatschen, kurz bevor du abkratzt; dann würdest du gerade noch checken, dass ich es war.“

Trinity: „Du hast Morpheus an sie verraten!“

Cypher: „Er hat uns angelogen, Trinity. Er hat uns verarscht. (zu Morpheus) Wenn du uns die Wahrheit gesagt hättest, hätten wir dich und dein scheiß roten Kapseln zum Teufel gejagt.“

Trinity: „Cypher , das stimmt doch nicht wahr, er hat uns befreit!“

Cypher: „Befreit? Das verstehst du unter Freiheit. Ich tu’ nur das, was er von mir verlangt. Wenn ich die Wahl habe zwischen der Matrix und hier, …hm… dann entscheide ich mich für die Matrix.“

Trinity: „Die Matrix ist nicht real!“

Cypher: „Das sehe ich ganz anders! Die Matrix ist weitaus realer, als diese Welt…. Hier zieh’ ich bloß an einem Stecker… aber in der Matrix musst du mit ansehen, wie Apoc stirbt.“

Apoc: „Trinity!“

Switch: „Nein!!!“

Cypher: „Willkommen in der Wirklichkeit, Schätzchen.“

Trinity: „Du bist draußen. Du kannst nicht zurück in die Matrix.“

Cypher: „Oh, da irrst du dich aber gewaltig. Sie werden meinen Körper wieder einspeisen, paar Stunden Schlaf, und wenn ich aufwache, kann ich mich an nichts erinnern. Ach, übrigens, wenn du was hast, was du Switch unbedingt noch sagen möchtest, dann mach das lieber gleich.“

Trinity: „Bitte, tu es nicht!!“

Switch: „Nein, nicht so!!“

Cypher: „Zu spät.“

Trinity: „Du mieses Arschloch!!!“

Cypher: „Sei nicht sauer auf mich, Trinity. Ich sage bloß die Wahrheit. Und ich werd’s dir beweisen, jetzt und hier. Wenn Morpheus Recht behält, ist das, was ich jetzt vorhabe nicht möglich. Ich meine, wenn Neo der Auserwählte ist, dann müsste doch jetzt irgendein Wunder geschehen… was mich aufhält, stimmt’s? Ich meine, wie kann er der Auserwählte sein, wenn er tot ist. Du hast mir bis heute noch nicht gesagt, ob du Morpheus den ganzen Schwachsinn wirklich abkaufst. Komm… alles was ich hören will ist Ja oder Nein. Sieh ganz tief in seine Augen, diese großen, schönen Augen, und sag’s mir… Ja oder Nein?“

Trinity: „Ja!“ (aus voller Überzeugung und aus tiefsten Herzen)

Cypher: „Nein!!!!!! Das glaub ich nicht!!!!!!!!!!!“

Tank: „Was du glaubst ist egal, du mieses Schwein. Dafür wirst du schmoren!!!!“

– Tank erschießt Cypher und loggt die restliche Crew aus –

Neo: „Du zuerst.“ (zu Trinity)

– Trinity wird ausgeloggt –

Trinity: „Du bist verletzt!“ (in der realen Welt zu Tank)

Tank: „Wird schon wieder.“

Trinity: „Und Dozer?“

– Tank schüttelt traurig den Kopf –


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